+49 (0) 89 9810 8384 Termin anfragen

Schienenkonzepte (Aufbissbehelfe)

Unser Praxiskonzept bezüglich der Therapie bei absteigenden (vom Kopf-Kiefergelenk-Biss-Zahnfehlstellungen ausgehenden und zur unteren Wirbelsäule ausstrahlenden) Beschwerden wurde maßgeblich von anerkannten Spezialisten wie Prof. Dr. Bumann (Harvard/ Boston/ Berlin) oder Dr. Hans Garten (München) entwickelt.

Schienenkonzepte (Aufbissbehelfe) bei Kopf- und Kiefergelenksbeschwerden

Nur bei Vorliegen einer für die Erkrankung ursächlichen Belastungsrichtung im Zahnkontaktbereich, dem sog. Okklusalvektor, ist eine okklusal- oder Bissverändernde Schiene (Aufbissbehelf) therapeutisch sinnvoll.

 

Dies kann folgendermaßen erläutert werden:

Von der Arbeitsdiagnose CMD gelangt man mithilfe manueller aber auch modernster digitaler Techniken zur gewebespezifischen (einem bestimmtem Gewebe zugehörig) Diagnose. Jede gewebespezifische Diagnose hat eine bestimmte Richtung der Überlastung im Mund-und Kieferbereich. Gibt es einen in die gleiche Richtung weisenden Einfluss, kann dieser die Ursache der Überlastung sein.

Die daraus resultierende Therapie richtet sich immer entgegengesetzt zur Belastung. Somit kann ein patinentenindividueller Aufbissbehelf diese Ursache gänzlich eliminieren, das gesamte umliegende Nerven-Muskelgewebe wieder neu geordnet und damit eine Schmerzbeseitigung ermöglicht werden.
Die Schiene (Aufbissbehelf) sollte zur kompletten Beseitigung der Beschwerden bestenfalls als sogenannte semipermanente (aufgeklebte und vom Zahnarzt wieder entfernbare) Zahn–Schiene 24 Stunden getragen werden. Im Ausnahmefall wird eine herausnehmbare Schiene hergestellt, welche aber ebenso 24 Stunden getragen werden sollte.

Unser hauseigenes Meisterlabor erstellt alle Schienen (Aufbissbehelfe) für unsere Patienten selbst, sodass eine perfekt abgestimmte Kommunikation und langzeiterprobte Behandlungskette im Sinne aller Beteiligten für eine rasche Beschwerdefreiheit möglich ist.